Ankylostoma - wie wird eine Kieferklemme behandelt?

Ein Ankylostoma kann drei verschiedene Ursachen haben.
Sowohl myogene (muskulär bedingte) als auch arthrogene (gelenkbedingte) und neurogene (durch Nerven bedingte) Faktoren können eine Kieferklemme verursachen.
 
Am häufigsten treten die muskulär bedingten Kieferklemmen auf.
Muskuläre Ursachen können unter anderem Abszesse oder entzündliche Infiltrate im Bereich der Muskulatur sein, aber mitunter auch bösartige Gewebsneubildungen, die zu einer eingeschränkten Beweglichkeit der Muskulatur und damit zu einer Kieferklemme führen können.
 
Auch bei einem erschwerten Durchbruch der Weisheitszähne, Dentitio difficilis genannt, kann aufgrund der Entzündung in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kiefergelenk eine eingeschränkte Mundöffnung resultieren.
 
Arthrogene Ursachen sind ebenso mögliche Auslöser einer Kieferklemme. Hierzu zählen neben anderen Auslösern die Diskusverlagerungen (Bandscheibenverlagerungen) im Gelenk, welche mitunter zu einer Limitierung der Mundöffnung führen können.
Aber auch Frakturen (Brüche) im Bereich des Gelenkköpfchens verursachen häufig eine Kieferklemme.
 
Ein weiterer möglicher Auslöser für eine vorrübergehende Kieferklemme kann eine Leitungsanästhesie - Betäubungsspritze im Unterkiefer - sein. Hierbei ist es möglich, dass es zu einer vorrübergehenden Einschränkung der Mundöffnung kommt.
 
Die Therapie der Kieferklemme besteht in der Behandlung der zu Grunde liegenden Ursache.
 
Liegt beispielsweise ein Abszess vor, so kann dieser gespalten und der Eiter entleert werden, so dass nach Abheilen des Abszesses auch die Kieferklemme rückläufig ist. Eine Kieferklemme nach einer Betäubungsspritze im Unterkiefer geht in der Regel von allein wieder zurück.
 
Zusätzlich können unterstützende Maßnahmen angebracht sein, darüber entscheidet der Arzt individuell. Dies sind unter anderem physiotherapeutische Maßnahmen wie Dehnübungen oder Wärmeapplikation. Mitunter ist eine medikamentöse Behandlung mit Muskelrelaxantien sinnvoll. Darüber entscheidet ebenso der behandelnde Arzt.
 
Grundsätzlich handelt es sich bei einer Kieferklemme meist um einen reversiblen und gut therapierbaren Zustand.

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