Richtige Prophylaxe mit der Munddusche

Regelmäßige Zahnarztbesuche und professionelle Zahnreinigungen tragen dazu bei, die Mundgesundheit zu verbessern. Doch das allein reicht nicht aus, um einer der häufigsten Erkrankungen im Mundraum vorzubeugen: der Parodontitis.

Bei der Parodontitis handelt es sich um eine infektiöse, entzündliche Erkrankung des Parodonts (Zahnhalteapparat) mit Zahnfleisch- und Knochenrückgang. Je nach Ausmaß der Erkrankung liegt eine lokalisierte oder eine generalisierte chronische Parodontitis vor. Bei der generalisierten Form sind mehr, bei der lokalisierten Form weniger als 30 % der Zahnflächen befallen.
Die chronische Parodontitis entwickelt sich meist ab dem 30. bis 35. Lebensjahr. Die Prävalenz beträgt im Alter zwischen 35 und 40 Jahren fast 100 %. Sie kann jedoch auch bei Kindern und Jugendlichen auftreten.

Die Parodontitis entsteht, wenn parodontopathogene Keime sowie ausreichend Substrat (Beläge – Nahrung für die Bakterien) in der Mundhöhle vorhanden sind. Die Keime werden zumeist von den Eltern auf die Kinder übertragen oder aber im späteren Lebensabschnitt durch den Partner. Bleiben nach dem Zähneputzen Beläge auf den Zähnen zurück, so werden diese von den parodontopathogenen Bakterien verstoffwechselt. Die Bakterien produzieren daraufhin für Zahnfleisch und Kieferknochen toxische (giftige) Stoffwechselprodukte, die zunächst eine Gingivitis (Entzündung des Zahnfleisches) bewirken. Es schwillt an, Taschen bilden sich, in denen sich die anaeroben – ohne Sauerstoff lebenden – Bakterien (Keime) und die Plaque (Zahnbelag) ansammeln. Bleibt dieser Zustand unbehandelt, entwickelt sich eine Parodontitis, der Kieferknochen geht zurück. Dies führt langfristig zum Zahnverlust.

Zur Therapie ist es notwendig, parodontopathogene Keime zu eliminieren und die Zahnfleischtaschen dauerhaft bakterien- und plaquefrei (keim-und belagsfrei) zu halten. Liegt bereits eine Parodontitis vor, so muss zunächst eine Parodontalbehandlung beim Zahnarzt erfolgen. Gleichzeitig muss eine Mundhygieneberatung durchgeführt werden. Hierbei wird neben der richtigen Putztechnik der Umgang mit dem für parodontal erkrankte Patienten wichtigsten Hilfsmittel – der Munddusche – erläutert.

18.06.2012
Speicheldiagnostik (Kariesrisikobestimmung)
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11.05.2012
Richtige Prophylaxe mit der Munddusche
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17.04.2012
20.03.2012
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16.02.2012
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02.01.2012
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Facharzt für Oralchirurgie
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