Was bedeutet Internes Bleaching?

Unter Bleaching versteht man die Aufhellung dunkler oder verfärbter Zähne. Man unterscheidet zwei Methoden der Zahnaufhellung, die interne und die externe. Mit dem internen Bleaching werden abgestorbene Zähne behandelt, denen der Nerv fehlt. Sie werden nicht mehr vom Körper versorgt, und werden daher zunehmend dunkler.

Das Bleichmittel wird vom Zahnarzt in das Zahninnere gebracht und verbleibt dort einige Tage, bis sich das gewünschte Ergebnis eingestellt hat. Dieser Vorgang kann bis zu fünfmal wiederholt werden.

Die unerwünschten Ablagerungen im Inneren des Zahns können durch das Eindringen einiger Farbstoffe von außen entstehen. Diese Farbstoffe kommen in Tee, Kaffee, Rotwein oder auch Zigaretten vor. Es entsteht eine unschöne gelblich-braune Verfärbung des Zahns.

Weiterhin kann es an Zähnen mit einer Wurzelkanalfüllung zu Farbveränderungen kommen, was die häufigste Ursache für internes Bleaching darstellt. Auch Medikamente, Verletzungen des Zahnes und bestimmte Allgemeinerkrankungen gelten als mögliche Auslöser für Verfärbungen.

Im Zuge des internen Bleaching müssen zuerst alle Beläge und alte Füllungen entfernt werden. Weiterhin muss der Zahnarzt mittels einer Röntgenaufnahme überprüfen, ob der betroffene Zahn eine Wurzelkanalfüllung aufweist und ob diese noch intakt ist.

Um sicher zu stellen, dass kein Bleichmittel tiefer in die Zahnwurzel eindringt, wird diese mit einer kleinen Schicht aus Kunststoff abgedeckt. Dann wird das Bleichmittel aufgetragen und der Zahn mit einer Übergangsfüllung verschlossen. Normalerweise braucht es circa drei bis fünf Behandlungen, bis der Zahn wieder im gewünschten weiß erstrahlt. Die Aufhellung eines Zahnes mittels internem Bleaching kann bis zu drei Jahre anhalten.

Beim internen Bleichen eines Zahnes sollte darauf geachtet werden, welches Bleichmittel verwendet wird. Präparate, die Wasserstoffperoxid enthalten, sind im Allgemeinen weniger gut verträglich für den Zahn. Am besten eignen sich mildere Bleichmittel, die aus Natriumperborat und einem Wasser-Gemisch bestehen. Sie bleichen den Zahn schonender, und führen zu den gleichen Ergebnissen. Für den Fall, dass das Loch im Zahn relativ groß ist, wird Sie der Zahnarzt darauf hinweisen, etwas vorsichtiger zuzubeißen. Der Zahn kann sonst eventuell schneller brechen, da sich anstatt einer festen Füllung das weichere Bleichmittel im Inneren befindet.

Mit einem Bleaching werden Ihre Zähne weißer, schöner, und attraktiver und Sie können selbstbewusster denn je Ihr strahlendes Lächeln präsentieren.

31.10.2016
Was ist eigentlich eine „Komposite-Füllung“?
Komposite bedeutet Kunststoff. Der Begriff ist somit nicht ganz treffend, da Komposite zum größeren Teil aus Glas- und Quarzteilchen und nur zu etwa einem Drittel aus Kunststoff bestehen. In der Regel werden lichthärtende Komposite verwendet, die mit Hilfe von UV-Licht direkt im Mund ausgehärtet werden können.
31.10.2016
Quecksilber-Entgiftung
Quecksilber ist bekanntermaßen in dem Füllungsmaterial Amalgam enthalten. Unter einer so genannten „Quecksilber-Detoxikation“ versteht man die Entfernung der Amalgamfüllung in Verbindung mit einer Entgiftung des Körpers, um ihm das Quecksilber zu entziehen.
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Wenn der Mund „unter Strom steht“
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16.08.2016
Ankylostoma - wie wird eine Kieferklemme behandelt?
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15.08.2016
Primär-Primär-Prophylaxe
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Als Mund-Antrum-Verbindung - MAV - wird die offene Verbindung der Mundhöhle mit der Kieferhöhle bezeichnet. Eine MAV kann als Komplikation nach einer Zahnentfernung im Oberkiefer auftreten.
21.06.2016
Zahntransplantationen bei Zahnlücken
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11.06.2016
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Eine Mundvorhofplatte ist ein kieferorthopädisches Gerät, welches insbesondere bei so genannten Habits (Angewohnheiten) zum Einsatz kommt.
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