CMD und Oralchirurgie

In dem überlappenden Behandlungsfeld zwischen Kieferorthopädie und Oralchirurgie wird diskutiert, ob es bei zu geringen Platzverhältnissen durch den Weisheitszahndurchbruch nicht nur zu einem verstärkten Druck auf die Zahnreihe kommt und so Engstände verstärkt werden sondern zusätzlich noch der davorliegende Molar (Mahlzahn) angehoben wird. Die hintere Kante des Molaren kann dann unter Umständen ein Funktionshindernis sein. Als Therapiekonsequenz wird die frühzeitige Entfernung des Weisheitszahnkeims empfohlen.

Die Therapie der CMD setzt in der Regel eine umfassende Diagnostik voraus. Nach genauer Befunderhebung erfolgt neben der initialen Schmerztherapie die Anfertigung einer Kunststoffschiene, die je nach Krankheitsbild nur nachts oder den ganzen Tag getragen werden muss. Begleitend werden Befunde von anderen Fachdisziplinen eingefordert, um die Ursache (aufsteigende oder absteigende Symptomatik) zu erkennen.

Gelingt es dann mit der Schienentherapie eine Beschwerdelinderung oder gar Beschwerdefreiheit zu erreichen, kann die dauerhafte Gebissveränderung erwogen werden. Irreversible Therapiekonzepte, wie die Überkronung von Zähnen oder das Einschleifen von Zahnhartsubstanz, sollten erst durchgeführt werden, wenn eine längere Zeit (3/4 Jahr und länger) Beschwerdefreiheit bestand.

Anschrift
Dr. med. dent. H.-D. Steinkopf
Facharzt für Oralchirurgie
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77815 Bühl
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